„Was wir essen – woher es kommt“

Ein Kulturprojekt über Nahrung aus verschiedenen Ländern,
Kulturen und Zeiten in Georgsmarienhütte.
In Kooperation mit terre des hommes und weiteren
Einrichtungen und Initiativen.

Vernissage der Ausstellung „was wir essen – woher es kommt“ am Freitag, 30.08. 2019 um 18:oo  / Museum Villa Stahmer in Georgsmarienhütte

Ausstellung  von Fr. 30.08.2019 – So. 06.10.2019

Die Projektidee:

Georgsmarienhütte bietet seit langem Lebensraum für Menschen verschiedenster Herkunft. Diese Menschen haben ihre eigene Esskultur mitgebracht und so das regionale Speiseangebot erweitert und internationalisiert.

„was wir essen – woher es kommt“ ist ein Projekt, das unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen der Georgsmarienhütter*innen im Umgang mit Nahrung betrachtet und diese kreativ und künstlerisch dokumentiert. Das Projekt führt die Auseinandersetzung mit dem Thema Nahrung aus verschiedenen Perspektiven und Bereichen zusammen und bietet eine Möglichkeit zum Kennenlernen und zum Austausch.

Verschiedene Vereine und Institutionen haben die Möglichkeit genutzt, mit Kunstpädagog*innen gemeinsam eine Idee für einen künstlerischen Beitrag zu dem Thema zu entwickeln und umzusetzen. Die teilnehmenden Einrichtungen und Gruppen aus Georgsmarienhütte sind: der Kinder- und Jugendtreff Michaelistreff, die Katholische Landvolkhochschule Oesede, das evangelische Senioren- und Pflegeheim Haus am Kasinopark, die Kita Haus der kleinen Füße, Maries Hütte, WH Care Haus Amare, das Gymnasium Oesede, die Realschule Georgsmarienhütte, die Sophie-Scholl-Schule. Zusätzlich beteiligt hat sich die Wittekind Realschule aus Osnabrück mit einem Beitrag.

Weitere Arbeiten zum Thema „was wir essen – woher es kommt“ wurden von Künstler*innen des Kunstkreises Georgsmarienhütte und aus der Region entwickelt.

Die Ausstellung wird ergänzt durch Arbeiten von Künstler*innen aus unserer Freundschaftsstadt Remagen und unseren Partnerstädten Emmen (NL), St. Macaire (FR) und Ramat Hasharon (ISR).

Was wir essen:

Die gemeinsame Mahlzeit ist ein zentraler Punkt der Geselligkeit. Menschen kommen an einem Tisch zusammen und pflegen Austausch, das gemeinsame Essen dient als „Türöffner“ und ist zugleich Gesprächsstoff. Essen ist nicht nur von existenzieller Bedeutung für den Menschen; Nahrung und Nahrungskultur sagen viel aus über kulturelle, wirtschaftliche, politische, soziale und religiöse  Weltanschauungen. Nahrung und Esskultur spiegeln die Lebensweisen und Verhältnisse von Menschen wider.

Sowohl die Erfahrung von Nahrungsüberfluss und den damit zusammenhängenden Problemen, als auch die Erfahrung von Nahrungsmangel möchte diese Ausstellung sichtbar machen. Das Projekt trägt die Auseinandersetzung mit dem Thema Nahrung aus verschiedenen Perspektiven und Bereichen zusammen und zeigt Zusammenhänge auf.

Woher es kommt:

Viele Lebensmittel, welche in unseren Küchen verwandt werden, stammen aus anderen Regionen dieser Welt. Sie sind bereits lange Teile unserer Nahrungskultur und werden als „Heimatküche“ betrachtet. In manchen Herkunftsländern dieser Lebensmittel wird heute traditionelles Wissen über ökologischen und nachhaltigen Ackerbau neu erlernt, da die traditionelle Nahrungsvielfalt unter anderem durch den Wandel der Anbaumethoden nicht mehr besteht. In einigen dieser Länder herrscht heute Nahrungsmangel.

Terre des hommes unterstützt die Ausstellung durch die Darstellung eines Projektes in Peru, welches sich mit traditionellen Anbaumethoden, Klimawandel und Nahrungssicherung befasst. Durch die Zusammenarbeit mit terre des hommes und mit örtlichen Initiativen, die mit Migranten und Geflüchteten zusammenarbeiten, wird neben dem lokalen ein internationaler und globaler Bezug hergestellt.

Das Projekt „Was wir essen – woher es kommt“ bietet die Möglichkeit zum Austausch über die Bedeutung der lokalen Nahrungskultur, über Klimawandel, Nahrungsmangel und dadurch bedingte Migration als gemeinsame, zukünftige und globale Probleme.

In Kooperation mit:

Beteiligt sind:

Georgsmarienhütte:

Künstler*innen aus Georgsmarienhütte und der Region können sich mit eigenen Arbeiten am Projekt beteiligen.

Partnerstädte von Georgsmarienhütte:

Ganz besonders freuen wir uns über eine Teilnahme von Künstler*innen unserer Partnerstädte an dem Projekt „Was wir essen – woher es kommt“.

Daher sind Künstler*innen aus den Partnerstädten Georgsmarienhüttes herzlich eingeladen, sich mit künstlerischen Beiträgen zu beteiligen.

terre des hommes:

Das Kinderhilfswerk terre des hommes stellt ein Projekt in Lateinamerika vor, in dem die Nahrungssituation und Nahrungsqualität ein zentrales Thema ist.

Finanziert durch Mittel folgender Institutionen:

Ausstellung:

Die Ergebnisse der Auseinandersetzung mit dem Thema: „Was wir essen -woher es kommt“ werden vom:

30.08.2019 bis 06.10.2019

in einer Ausstellung in dem Museum Villa Stahmer in Georgsmarienhütte gezeigt.

Durch die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen, Institutionen und Initiativen, die mit Migranten und Geflüchteten zusammenarbeiten, mit den Partnergemeinden der Stadt Georgsmarienhütte sowie den Beiträgen von terre des hommes, wird neben dem lokalen ein internationaler und globaler Bezug hergestellt.

Die Ausstellung wird durch ein  Rahmenprogramm begleitet.